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Einleitung

Die Unterzeichnung der Charta Oecumenica – 2001 in Strassburg auf europäischer und 2003 in Berlin auf deutscher Ebene – wurde als ökumenischer Meilenstein gefeiert. Sie ist ein von der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) gemeinsam vorgelegtes Dokument, das Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa enthält. Sie fasst zusammen, was in den ersten beiden Versammlungen in Basel und Graz an Gemeinsamkeiten erreicht wurde. Sie ist der Leitfaden für alle Stationen auf dem Weg nach Sibiu.

Der Text ist eine Selbstverpflichtung der beteiligten Kirchen und hat sowohl eine theologische wie auch eine politische und interreligiöse Dimension. So beschreibt sie die gemeinsamen Aufgaben der Kirchen im sich vereinigenden Europa und benennt Inhalte und Ziele ökumenischer Arbeit.

Die unterzeichneten Kirchen verpflichten sich, die sichtbare Gemeinschaft der christlichen Kirchen in Europa zu vertiefen, aufeinander zu zugehen, gemeinsam zu handeln, miteinander zu beten, den Dialog fortzusetzen. Das Dokument besitzt keinen lehramtlich-dogmatischen oder kirchenrechtlich-gesetzlichen Charakter, sondern basiert auf der Selbstverpflichtung der europäischen Kirchen und ökumenischen Organisationen.

Kirchen, Kirchengemeinden und andere kirchliche Zusammenschlüsse sind eingeladen, sich die genannten Selbstverpflichtungen in ihrer ökumenischen Arbeit zu eigen zu machen und mit Leben zu füllen. Die Charta Oecumenica liegt bisher in 30 Sprachen vor. Sie wurde in verschiedenen Ländern von Kirchen oder nationalen Kirchenräten unterschrieben und als Anstoß erlebt, eine wachsende Verantwortung für Europa als Ganzes zu entwickeln.

 

 

 

 

 




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