Die Veranstalter
Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) und die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) veranstalten die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung gemeinsam. Sie haben für diesen Prozess eine Vorbereitungsgruppe gebildet, die Entscheidungen über Thema, Veranstaltungsformate etc. fällt. In Rumänien gibt es ein lokales Vorbereitungskomitee, zu dem Mitglieder aus allen gastgebenden Kirchen gehören.
In Deutschland ist auf Einladung des Kirchenamts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eine ökumenische Vorbereitungsgruppe vornehmlich mit der Vorbereitung der 3. Station in Wittenberg beauftragt. Diese Gruppe begleitet darüber hinaus die regionalen Aktivitäten in Deutschland. Sie stellt Material und weitere Informationen für den Prozess Initiativen und Gemeinden vor Ort zur Verfügung.
Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE)
Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (Consilium Conferentiarum Episcoporum Europae = CCEE) wurde 1971 gegründet und 1977 vom Papst offiziell anerkannt. Er umfasst die römisch-katholischen Bischofskonferenzen der verschiedenen europäischen Länder und Regionen und dient der gegenseitigen Information und pastoralen Zusammenarbeit zwischen den nationalen Bischofskonferenzen. Derzeit besteht der CCEE aus 33 Bischofskonferenzen, die einmal jährlich zu einer Vollversammlung zusammenkommen. Er wird von einem Präsidium geleitet. Das Sekretariat befindet sich in St. Gallen. In Brüssel arbeitet die Kommission der katholischen Bischofskonferenzen in den Ländern der EU (COMECE), die die Interessen der Kirchen gegenüber den Institutionen vertritt. Weitere Informationen finden Sie unter www.ccee.ch
Konferenz Europäischer Kirchen (KEK)
Zur KEK gehören 125 verschiedene Kirchen und 25 assoziierte Organisationen aus allen europäischen Ländern. Sie verbindet Altkatholiken, Anglikaner, Baptisten, Lutheraner, Methodisten, Orthodoxe, Pfingstler und Reformierte. Die Mitgliedskirchen der KEK haben sich zum gemeinsamen Leben und Zeugnis in einem Geist des Miteinanderteilens, des gegenseitigen Verstehens und Achtens verpflichtet. Regelmäßige Vollversammlungen, ein Zentralausschuss und mehrere Kommissionen dienen diesem Ziel.
Gegründet wurde die KEK 1959, während des "Kalten Krieges", auf einem gespaltenen Kontinent. Von Anfang an hat es die KEK als eine ihrer Hauptaufgaben angesehen, Brücken zu bauen zwischen den Kirchen und Menschen in Ost- und Westeuropa, zwischen Minderheits- und Mehrheitskirchen und zwischen den verschiedenen konfessionellen Traditionen.
Die KEK arbeitet mit dem Rat der (katholischen) Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) zusammen, mit dem sie nach Basel 1989 und Graz 1997 nun zur Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung einlädt.
Der Sitz der KEK ist in Genf. In Brüssel und Straßburg wirkt ihre Kommission für Kirche und Gesellschaft. Sie hat u. a. den Auftrag, den europäischen Einigungsprozess zu begleiten und gemeinsame Anliegen bei den europäischen Institutionen vorzubringen. Weitere Informationen finden Sie unter www.cec-kek.org
