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Ausschnitt Bild Geschichte
Charta Oecumenica: Worte, die versöhnen und verpflichten – 2001

Die Charta Oecumenica in Graz initiiert wurde 2001 in Straßburg auf europäischer und 2003 in Berlin auf deutscher Ebene unterzeichnet und als ökumenischer Meilenstein gefeiert. Sie ist das erste gemeinsame Dokument der europäischen Kirchen seit 1000 Jahren. Der Text ist eine Selbstverpflichtung aller beteiligten Kirchen mit einer theologischen, politischen und interreligiösen Dimension.

Die unterzeichnenden Kirchen verpflichten sich, die sichtbare Gemeinschaft der christlichen Kirchen in Europa voranzutreiben, aufeinander zuzugehen, gemeinsam zu handeln, miteinander zu beten, ihre Verantwortung für Europa gemeinsam wahrzunehmen und den Dialog fortzusetzen.

Die Überschriften verdeutlichen es: Die Charta enthält unmissverständliche Vereinbarungen und versteckt sich nicht hinter diplomatisch-bürokratischen Formulierungen.

Sie fasst zusammen, was in den ersten beiden Versammlungen an Gemeinsamkeiten erreicht wurde. Sie ist gleichzeitig ein Leitfaden für alle Stationen auf dem Weg nach Sibiu.


 

 

 

 

 




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